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Filmrezensionen von
Ulrich Behrens

Die Schöne und die Bestie (Cocteau, F-1946)


Die Geschichte von der schönen jungen Frau und dem verunstalteten Biest, der Bestie, die im Walde haust wie der Wolf, der die sieben Geißlein schluckt, oder die Großmutter in Rotkäppchen, oder Rumpelstilzchen, das aus den dunkelsten Ecken des Waldes kommt – diese Geschichte ist so oder so ähnlich schon tausend Mal erzählt worden. Doch immer wieder fasziniert sie uns, ob wir fünf Jahre alt sind oder fünfzig. Denn wir haben unseren Hang zum Entrücken in die Welt des Märchens nicht verloren – jedenfalls, so hoffe ich, die meisten nicht, auch wenn die heutigen Märchen etwas anders aussehen als Jean Cocteaus wunderbare Verfilmung des alten französischen Märchens über die Schöne und die Bestie.. (Weiterlesen)












Die Haut, in der ich wohne (Almodóvar, E 2011)


Sie will heraus – aus sich selbst und aus dem Raum, der sie umschließt. Sie könnte aus der Haut fahren, aber sie kann es nicht. Sie möchte sie selbst sein, doch sie ist jemand anderes Selbst. Sie kämpft um sich, doch jemand anderes hat sie zerstört, verformt und neu geschaffen. Dr. Ledgard hält Vorträge im Auftrag des Instituts für Biotechnologie über Hauttransplantationen. In seinem Labor transferiert er genetisches Material von Schweinen in menschliches Genmaterial und produziert damit und durch andere Versuche Haut, die feuerfest ist und resistent z.B. gegen Mückenstiche. Diese sog. Transgenese ist im Bereich menschlichen Genmaterials verboten. Ledgard interessiert das nicht. Nach und nach hat er seiner Gefangenen, Vera Cruz, eine neue Haut implantiert. Vera ist sein Versuchskaninchen. Und Ledgards Mutter, Marilia, überwacht mittels etlicher Kameras das Leben der Gefangenen. (Weiterlesen)





Schmetterling und Taucherglocke (Schnabel, F, USA 2007)


Verschwommene Stimmen, dumpf, kaum verständlich, dringen in sein Ohr. Das Licht fällt schwach in sein linkes Auge. Irgendein „Alles wird gut“ dringt in sein Ohr. Und dass er seit drei Wochen im Koma lag. Ein Dr. Cocheton macht Versprechungen. Es wird heller. Er glaubt sprechen zu können; doch was er hört, ist nur seine innere Stimme, die ihm ins Bewusstsein dringt. Erst nach und nach, ganz allmählich, merkt er, dass er sich nicht bewegen kann. Ein anderer Arzt näht ihm das rechte Auge zu – wegen Entzündungsgefahr. Er ist entsetzt und kann sich nicht wehren. (weiterlesen)



















© aller hier veröffentlichten Texte bei Ulrich Behrens (Stand: 19.11.2013) - Die Bilder sind Eigentum und © ® des Verleihers und des Studios

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